Qualitätskreis Waldviertel

Qualitätskreis Waldviertel
Qualitätskreistreffen bei GW St. Pölten
Geschrieben von: Otmar Simma   

Am 31.03.2011 waren wir zum Qualitätskreistreffen bei der GW St. Pölten durch den Mechatronik-Cluster Niederösterreich eingeladen.

Die Vorstellung der Firma GW St. Pölten erfolgte durch Hrn. Ing. Gerhard Nachförg und Hrn. Ing. Günther Hell.

   

Hr. Ing. Martin Ramsl stellte uns den Mechatronik-Cluster Niederösterreich vor.

Herr Ing. Manfred Merten und Hr. Mag. Alexander Smolle von der Firma Merten Management GmbH  gaben uns eine Präsentation zum Thema „Projektidee – Integriertes Fehlerkostenmanagement“. Es handelt sich hierbei um eine Sondierungsgrundlage (Projektidee) für ein gefördertes Kooperationsprojekt, wobei die Fa. Merten Management GmbH den Mechatronik Cluster als Partner gewinnen konnte. Sobald min. 3 Unternehmen beisammen sind, kann die Fa. Merten in einen konkreten Projektentwurf gehen. Dies bedeutet, dass Zeitschiene, Inhalte und die damit verbundenen Kosten für die Partnerbetriebe konkret abgestimmt werden. Die Präsentation ist dahingehend ein Entwurf, wie das Projekt aufgebaut sein könnte.

Die Zielsetzung im Wesentlichen:
Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, sowie des wirtschaftlichen Erfolges durch systematische Reduktion von Fehlerkosten, wobei die Schwerpunkte betriebsindividuell gesetzt werden und die Erfahrungen der einzelnen Teilnehmer im Rahmen von betriebsübergreifenden Runden Tischen gesammelt und ausgetauscht werden.

 
„Gutenberg Award“ für Ing. Christian Janetschek
Geschrieben von: Andreas Kainz   

Seit 1912 produziert die Druckerei Janetschek in Heidenreichstein Bücher und Drucksorten aller Art. Dank gezielter Bemühungen – darunter auch die 2003 erfolgte Zertifizierung nach dem Österreichischen Umweltzeichen – ist es dem Betrieb gelungen, sich in der „gesündesten Ecke Österreichs“ als besonders umweltfreundliche Druckerei zu etablieren. Durch die Gründung eines innerbetrieblichen Öko-Kompetenz-Teams

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Risikomanagement
Geschrieben von: Christoph Kainz   

Seit Ende 2008 gibt es einen weltweit gültigen Standard zum Thema Risikomanagement: Die internationale Norm ISO DIS 31000.

In der neuen ISO 31000 sind dabei drei Prinzipien verankert: Erstens wird das Risikomanagement als Führungsaufgabe verstanden, zweitens wird in der Norm versucht, einen sogenannten Top-down-Ansatz umzusetzen und drittens stellt die ISO 31000 eine sehr allgemein gehaltene Basis dar, die versucht, alle verschiedenen Risiken in einer Organisation zu berücksichtigen.

 
Konformitätserklärung für Lebensmittel Kontakt
Geschrieben von: Christoph Kainz   

Einleitung

Spezifisch für Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Kunststoff gibt es seit 1997 die rechtliche Anforderung, in schriftlicher Form Informationen über die Einhaltung der Migrationsgrenzwerte und Reinheitsanforderungen nach Maßgabe der geltenden Vorschriften über Hersteller bzw. Einführer bereitzustellen (sog.“Konformitätserklärung).

Lebensmittelbedarfsgegenstände aus Kunststoff nehmen im Rahmen der Vorschrift eine Sonderstellung hinsichtlich der Anforderungen an die Konformität ein.

Geltende Vorschriften betreffend Konformitätserklärung

Die allgemeinen und grundlegenden Anforderungen an Materialien und Gegenstände, die für den Kontakt mit Lebensmitteln bestimmt sind, sind in der Rahmenverordnung (EG) 1935/2004 niedergelegt. Alle Lebensmittelbedarfsgegenstände haben grundsätzlich den allgemeinen Anforderungen zu entsprechen, dass heißt sie sind nach guter Herstellungspraxis so herzustellen, dass bei zweckbestimmter Verwendung keine gesundheitsgefährdende oder sonstige unvertretbare Veränderung des Lebensmittels eintreten kann.

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Neue VDA Norm 6 Teil 3
Geschrieben von: Kurt Fischer   

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat den Band 6 "Qualitätsmanagement in der Automobilindustrie", Teil 3 "Prozessaudit" vollständig überarbeitet. Der Rotband (offizielle Version - 2. vollständig überarbeitete Auflage) liegt seit Juni 2010 auf.

Anbei eine Übersicht der Schwerpunkte:

  • Abgrenzung Prozessaudit – Potenzialanalyse
  • Identifizierung von Prozessrisiken (Risikoanalyse)
  • Anforderungen an Auditoren/Auditorenqualifikation/Verhaltenskodex
  • Neuer Prozessorientierter Ansatz
  • Trennung bei der Anwendung zwischen internem und externem Ansatz (Pozentialanalyse)
  • Neue Bewertungskriterien für die Potenzialanalyse (Rot/Gelb/Grün)
  • Bewertung von Einzelfragen - stärkeres Berücksichtigen des Risikos als bisher
  • Neue Gesamtbewertung/Klassifizierung: Es gibt nur mehr 3 Leistungsklassen - A/B/C
  • Eine Einstufung C entspricht jetzt einem Erfüllungsgrad kleiner 80% und bedeutet nicht Qualitätsfähig
  • Eine Einstufung B bedeutet jetzt einen Erfüllungsgrad 80 – 90 % und nur bedingt Qualitätsfähig
  • Neuerdings gibt es auch * zu beachten (Abstufungen)
  • Neuer (angepasster) Fragenkatalog
  • Beispiele zur Lieferantenselbstauskunft
  • Leitfaden zur Bewertung
  • Praxisbeispiele zur Anwendung
 
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